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DPolG Westhessen
Kritik der Kollegen ist ein Hilferuf

Am Donnerstag, den 21.01.2010 veröffentliche dei Taunuszeitung einen Artikel, in dem Kollegen der PD Hochtaunus anonym Ihr Leid klagten, weil sie offensichtlich nicht mehr weiter wussten. Im nachfolgenden Text gibt es den Zeitungsartikel und die gemeinsame Stellungnahme der GdP Bad Homburg und der DPolG Hochtaunus, die neben vielen Kommentaren und Stellungnahmen aus der Behörde veröffentlicht wurden.

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KFN-Studie - Schulterschluss verpasst

 

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Am 23. November hat der Bezirksverband Westhessen der DPolG zu einem Boykott der KFN-Studie aufgerufen. Dies für den Fall, dass die Studie in der vorgesehenen Form nicht verhindert werden kann.

In diesem Aufruf hat die DPolG Westhessen die beiden anderen Polizeigewerkschaften zum Schulterschluss aufgefordert.

Der BdK hat sich klar positioniert und unterstützt ausdrücklich die Forderungen der DPolG Westhessen.

Fakt ist mittlerweile, dass sich Hamburg und Sachsen nicht an der Studie beteiligen. Seit gestern ist bekannt, dass nach Mitteilung des Bundesinnenministers die Bundespolizei ebenfalls nicht an der Studie teilnimmt. Weiterhin wurde in der IMK in der vergangenen  Woche allen Ländern freigestellt, ob sie sich an der Studie überhaupt noch beteiligen.

Die DPolG Westhessen ist der Ansicht, dass dadurch die Studie keinen wissenschaftlichen Anspruch mehr erheben kann und hält die Studie in der vorliegenden Form für gescheitert.

Es bleibt aber festzustellen, dass trotz der unglaublichen und befremdlichen Fragen ein Schulterschluss aller Polizeigewerkschaften im Sinne aller Kolleginnen und Kollegen verpasst wurde, um die Studie in der vorliegenden Form zu verhindern.

Die DPolG Westhessen vertritt die Auffassung, dass statt einer solchen Studie die Schutzausstattung der Polizeibeamtinnen und –beamten sowie eine Aufstockung des Personals Priorität haben sollte.


gez.:                        Joachim Kilian                         Uwe Rettich
                           (BdK Westhessen)                (DPolG Westhessen)

pdf KFN-Studie - Schulterschluss verpasst 363.77 Kb

 
Boykott der KFN-Studie

Aufforderung zum Boykott der Studie !!!

Für den Fall, dass die Studie nicht eingestellt wird.

Als Ergänzung zur Pressemeldung des Landesverbandes vom 19. November 2009 will die DPolG Westhessen zu der beabsichtigten Studie des Prof Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) folgendes anmerken:

Es kann durchaus zutreffen, dass Personen auf Grund von Erfahrungen in Ihrer Kindheit verstärkt Opfer von Gewalttaten werden können.

Für Polizeibeamte halten wir das in keinster Weise für zutreffend. Polizeibeamte sind mit alltäglichen Opfern von Gewalttaten nicht zu vergleichen, da dieser Personenkreis berufsbedingt zu Opfern von Gewalttaten wird.

Daher finden wir es unglaublich und befremdlich dass mit Fragen, wie zum Beispiel

  • „Hat Ihre Mutter/Stiefmutter/Großmutter, ihr Vater/Stiefvater/Großvater 
  • Sie in den Arm genommen und mit Ihnen geschmust ?
  • Ihnen eine Ohrfeige gegeben ?
  • Sie hart angepackt oder gestoßen ?
  • Einen Gegenstand nach Ihnen geworfen ?
  • Sie mit einem Kochlöffel geschlagen ?
  • Sie mit der Faust geschlagen oder getreten ?
  • Sie geprügelt ?"

...

das Phänomen „Gewalt gegen Polizeibeamte" erforscht werden soll/kann?

pdf Boykott-KFN-Studie 242.48 Kb

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DPolG Hochtaunus: Summerbreak findet nicht mehr statt

In einer Pressemeldung vom 14.07.09 wurde durch die DPolG Hochtaunus Kritik an der Veranstaltung "Summerbreak" geübt. Dies wurde in der örtlichen Presse, der Taunuszeitung, abgedruckt. Am 15.07.09 erreichte die DPolG Hochtaunus ein Anruf der Frankfurter Rundschau. Nach Auskunft der Frankfurter Rundschau hat sich der Kreis dazu entschlossen, die Veranstaltung "Summerbreak" nicht mehr stattfinden zu lassen. Dies wäre eine große Entlastung füür unsere Kolleginnen und Kollegen. An dieser Stelle vielen Dank für diese Entscheidung. 

Wir wissen alle, dass der Veranstalter alles dafür getan hat, diese Veranstaltung so gut wie möglich ablaufen zu lassen. Auch der Einsatz des Sicherheitsdienstes im Zusammenwirken mit der Polizei war erfolgreich und alle haben gute Arbeit abgeliefert.

 
Kreisverband Hochtaunus fordert Abschaffung des Summerbreak

Die DPolG Hochtaunus fordert Abschaffung der Veranstaltung Summerbreak. Nutzen und polizeilicher Aufwand stehen in keinem Verhältnis mehr. Aus dem Vorstand der DPolG heißt es: „Die Veranstaltung dient zum größten Teil nur noch auswärtigen Jugendlichen, die diese Veranstaltung nutzen um Gewalt gegen andere, aber auch Gewalt gegen Polizeibeamte auszuüben. An dem hohen Aufkommen der Gewaltstraftaten  sieht man das insbesondere.  

 

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