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Am 23. November hat der Bezirksverband Westhessen der DPolG zu einem Boykott der KFN-Studie aufgerufen. Dies für den Fall, dass die Studie in der vorgesehenen Form nicht verhindert werden kann.
In diesem Aufruf hat die DPolG Westhessen die beiden anderen Polizeigewerkschaften zum Schulterschluss aufgefordert.
Der BdK hat sich klar positioniert und unterstützt ausdrücklich die Forderungen der DPolG Westhessen.
Fakt ist mittlerweile, dass sich Hamburg und Sachsen nicht an der Studie beteiligen. Seit gestern ist bekannt, dass nach Mitteilung des Bundesinnenministers die Bundespolizei ebenfalls nicht an der Studie teilnimmt. Weiterhin wurde in der IMK in der vergangenen Woche allen Ländern freigestellt, ob sie sich an der Studie überhaupt noch beteiligen.
Die DPolG Westhessen ist der Ansicht, dass dadurch die Studie keinen wissenschaftlichen Anspruch mehr erheben kann und hält die Studie in der vorliegenden Form für gescheitert.
Es bleibt aber festzustellen, dass trotz der unglaublichen und befremdlichen Fragen ein Schulterschluss aller Polizeigewerkschaften im Sinne aller Kolleginnen und Kollegen verpasst wurde, um die Studie in der vorliegenden Form zu verhindern.
Die DPolG Westhessen vertritt die Auffassung, dass statt einer solchen Studie die Schutzausstattung der Polizeibeamtinnen und –beamten sowie eine Aufstockung des Personals Priorität haben sollte.
gez.: Joachim Kilian Uwe Rettich
(BdK Westhessen) (DPolG Westhessen)
KFN-Studie - Schulterschluss verpasst 363.77 Kb
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