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DPolG und VBE-Hessen raten Eltern, den Schulweg zu üben – Schul-wegpläne beachten – Erstklässler besonders gefährdet – Auch bei Busfahrten üben – Landeschefs rufen Eltern zur Mithilfe auf
Die Deutsche Polizeigewerkschaft und die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) raten Eltern von Schulanfängern, umfassend an die Schule zu denken: .Bei den Zahlen zu verunglückten Kindern im Straßenverkehr ist die Zahl der Sechs- bis Zehnjährigen besonders groß. Dies liegt auch daran, dass mit Beginn der Schule viele Kinder erstmals selbständig täglich unterwegs sind.
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Wenn aus Kindergartenkindern Erstklässler – die in der Regel am morgigen Dienstag eingeschult werden - werden, empfehlen der DPolG-Vorsitzende Heini Schmitt und der VBE-Landesvorsitzende Helmut Deckert den Eltern, den Schulweg mit den Kindern zu üben. Dabei sollten sie sich einerseits auf die Schulwegpläne verlassen, die die Schulen in Hessen bereithiel-ten, andererseits selbständig den sichersten Weg heraussuchen. „Umwege lohnen sich, wenn die Gefahr deutlich sinkt“, betonten sie.
Eltern von Erstklässlern sollten die ersten Tage dazu nutzen, ihrem Kind die nötige Sicherheit für den künftigen Schulweg zu geben. Sie können sich Kummer ersparen, wenn sie den Schulweg mit ihren Kindern einüben: „Laufen Sie den Schulweg mehrfach in beiden Richtungen mit ihrem Kind ab – wenn möglich morgens und mittags. Weisen sie es auf Gefährdungspunkte hin. Nicht nur der Ranzenkauf ist in diesen Tagen wichtig, sondern auch die Anbahnung von Sicherheit auf dem Schulweg“, erläuterten die beiden Vorsitzenden ihren Aufruf.
Ein besonderes Augenmerk gelte Schülern und Schülerinnen, die bereits im 1. Schuljahr mit dem Bus fahren müssten. Hier seien alle – Eltern, Busfahrer und Lehrkräfte – besonders gefordert. Naturgemäß seien allerdings zuerst die Eltern gehalten, mitzuhelfen, auch diesen Gefahrenpunkt für ihr Kind zu entschärfen.
Bei Unfällen mit Kindern habe die Frage nach der Schuld eine untergeordnete Bedeutung, Vor-beugung sei angesagt, damit es erst gar nicht zu einem Unglück komme. Dazu zähle allerdings auch ein sicherheitsbewusstes Verhalten der Eltern. Nicht der aktuelle „Raser“ sei die große Ge-fahrenquelle für Kinder, sondern der eigene Transport durch Eltern. Heini Schmitt von der DPolG: „Von den in 2007 verunglückten Kindern zwischen 10 und 14 Jahren verunglückten die höchste Zahl als Mitfahrer im elterlichen Auto, weil sie z. B. nicht angeschnallt sind.“
Kindergarten und Schulen griffen regelmäßig das Thema „Gefahren im Straßenverkehr“ auf und übten. Dabei werden sie auch von der Polizei vor Ort unterstützt. Den ganz persönlichen Schul-weg mit seinen spezifischen Gefahrenpunkten kennen die Eltern jedoch besser. Diese können ihr Kind individuell auf die Teilnahme am Straßenverkehr vorbereiten, so die DPolG und der VBE.
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