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Ausgleich für besondere Belastungen des Wechselschichtdienstes gefordert |
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Wechselschichtdienst über Jahre, gar über Jahrzehnte, ist besonders belastend, macht am Ende krank.
Arbeitsmediziner wissen es, wir alle wissen es. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen aus dem Wechselschichtdienst der Vollzugspolizei wollen (wg. mangelnder Wertschätzung) oder müssen (aus gesundheitlichen Gründen) raus aus dem Wechselschichtdienst.
Bei den Tarifverhandlungen zum TV-H wurden die besonderen Belastungen des Wechselschichtdienstes für die Tarifbeschäftigten anerkannt, entsprechende Ausgleiche wurden vorgesehen.
Daher fordern wir für die Kolleginnen und Kollegen des Vollzugs im Wechselschichtdienst oder ähnlich belasteten Einheiten
- Erhöhung des Anspruchs auf Zusatzurlaub von 4 auf 6 Tage analog der Regelungen in Bayern bzw. für die Bundespolizei
- Erhöhung der Zulage für Dienst zu ungünstigen Zeiten auf 5 € pro Stunde
- Anhebung der Wechselschichtzulage auf das Niveau der Tarifbeschäftigten
- regelmäßige Präventionskuren
Denn: Niemand außer den Kolleginnen und Kollegen im Wechselschichtdienst ist näher am Bürger, niemand ist weiter entfernt von allen Entscheidungsträgern!
Der Landesvorstand
23.07.2009
DPolG – so gut kann Gewerkschaft sein
Forderungen für den Wechselschichtdienst 267.34 Kb
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