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Entsetzen über Schießerei in Nieder-Eschbach |
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Entsetzen über abscheuliche Tat in Frankfurt, Nieder-Eschbach; Polizeibeamter nach Schusswechsel in Lebensgefahr
Der Landesvorsitzende Heini Schmitt am 12. November in Darmstadt:
„Noch am 4. November haben wir mit einer Öffentlichkeits-VA in Darmstadt auf die dramatische Zunahme gewaltsamer Übergriffe gegen Polizeibeamte aufmerksam gemacht.
Gerade mal sechs Tage später wird ein Kollege in Frankfurt Nieder-Eschbach durch Schüsse lebensgefährlich verletzt.
Bei einem Einsatz, wie er tagtäglich hundertfach in Hessen vorkommt.
Offenkundig wurden die Kollegen zu einer familiären Trennungsstreitigkeit gerufen.
Wie wir nun wissen, hatte der Täter beim Aufsuchen der Wohnung seiner ehem. Ehefrau bereits eine Schusswaffe bei sich.
Man kann nur vermuten, was der beim Schusswechsel zu Tode gekommene Täter mit der Schusswaffe ursprünglich vorhatte.
Nach Eintreffen der Streifenbesatzung vor Ort eröffnete der Täter das Feuer gegen die Kollegen.
Dieses schreckliche Ereignis zeigt uns erneut, wie schnell aus einem vermeintlichen Standardeinsatz eine lebensbedrohliche Situation für die eingesetzten Kollegen entstehen kann.
Wir hoffen inständig, dass der lebensgefährlich verletzte Kollege wieder gesund wird und sein Partner das Erlebte irgendwann wird verarbeiten können.
Die bei der gestrigen Berichterstattung in einigen Tageszeitungen gewählte Überschrift „Polizei erschießt Randalierer" halten wir für irreführend und unsensibel.
Beim Lesen der Überschrift könnte der Eindruck entstehen, dass ein weitgehend harmloser Mensch von der Polizei erschossen wurde. Erst beim vollständigen Lesen des Berichts wird erkennbar, dass ein Polizeibeamter schwer verletzt wurde und in Lebensgefahr schwebt."
Darmstadt, 12.11.2009
Bei Rückfragen wählen Sie bitte 0172/7744300
PM Schiesserei Nieder-Eschbach 140.13 Kb
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