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Sinnvoller Weg zur Eindämmung von „Gewalt gegen Polizeibeamte“ in Hessen jetzt möglich und gefordert PDF Drucken

Die Innenministerkonferenz (IMK) hat glücklicher Weise keinen für alle Länder verbindlichen Beschluss hinsichtlich der skandalösen KFN-Studie gefasst. Vielmehr  wurde  den Ländern freigegeben, in eigener Zuständigkeit zu entscheiden, wie sie mit der Untersuchung des Phänomens „Gewalt gegen Polizeibeamte“ umgehen. Die Länder Sachsen und Hamburg haben sofort ihren Ausstieg aus der KFN-Studie erklärt.

Zwischenzeitlich sind auch die Bundespolizei, Nordrhein-Westfalen und Baden -Württemberg ausgestiegen.

Wir haben die KFN-Studie von Anfang an abgelehnt. An der Erforschung der Ursachen für die dramatische Entwicklung muss jedoch unbedingt festgehalten werden.

 

Daher ist nun festzulegen, wie in Hessen das Phänomen erforscht werden soll. Hierzu fordern wir unsere Beteiligung ein.  Die breite  Ablehnung des skandalösen Fragebogens des KFN in der Kollegenschaft muss dazu führen, dass in Hessen eine vernünftige Lösung gefunden wird. Dazu gehört:

- Einbeziehung der Fälle, in denen Kollegen durch gewaltsame Übergriffe dauerhaft dienstunfähig geworden sind
- Einbeziehung der Wachpolizei
- Erforschung auch auf der Täterseite
- Interpretation und Veröffentlichung von Ergebnissen unter unserer Beteiligung
- Fortführung der in Hessen bereits begonnen Maßnahmen (Erhebung der KOST-DIF und Sonderkenner „Angriffe auf Polizeibeschäftigte" in ComVor pp.)
- Gezielte Weiterentwicklung des DIF-Trainings
- Weitere Optimierung der Ausstattung
-  Einbeziehung der Kriminalistisch –Kriminologischen Forschungsstelle (KKFoSt) beim HLKA


Der Landesvorstand     Darmstadt, 17.12.2009
 

 
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