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Polizeiseelsorge |
Evangelische (Nordhessen)
Evangelische (Hessen Nassau)
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In dieser Ausgabe lesen Sie:
1.1 – DPolG-Landesvorsitzender Heini Schmitt: „Ist die Anhebung der Altersgrenze für den Polizeivollzugsdienst zielführend?“
1.2 – Polizei beim Schusswaffengebrauch sehr zurückhaltend
1.3 – dbb Chef Heesen fordert besondere Arbeitsschutzregeln für Polizei und Feuerwehr
1.4 – EU-weite Vollstreckung ausländischer Bußgelder ab 1. Oktober 2010
1.5 – Hinweis zum Thema „Google Street View“
1.6 – Hinweis zur steuerlichen Abzugsfähigkeit von Aufwendungen (Werbungskosten) für Diensthundeführer
1.7 – Mitteilung v. 19.05.2010 unseres Kooperationspartners
DI - Nr. 8 / 2010 140.28 Kb
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Zusätzliche Anhebung der Lebensarbeitszeit zur 42-h-Woche bedeutet Vertrauensbruch ! |
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Dienstrechtsreform: „Erstes Gesetz zur Modernisierung des Dienstrechts in Hessen“ offenbar mit heißer Nadel gestrickt;
vermeintliche Eilbedürftigkeit verhindert konstruktive Beteiligung der Gewerkschaften.
Die geplante Anhebung der Lebensarbeitszeit bei der Polizei auf 62 Jahre ist nach fester Überzeugung der drei Berufsvertretungen bei der Polizei nicht akzeptabel. Die stetig zunehmenden gewaltsamen Übergriffe gegen die Polizei, die Arbeitsverdichtung, also die enorm gestiegenen Anforderungen an die Polizistinnen und Polizisten , die tagein und tagaus ihren Dienst für die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes versehen, verbieten eine Anhebung der Altersgrenze.
Der Gesetzentwurf sieht im Einzelnen vor:
- Verlängerung der Lebensarbeitszeit für Vollzugsbeamte auf 62 Jahre, für Verwaltungsbeamte auf 67 Jahre, beginnend ab dem 1.1.2012;
stufenweise Anhebung der Altersgrenze für die Jahrgänge 1952 bis 1964.
- Beibehaltung der Altersgrenze von 60 Jahren, wenn mindestens 20 Jahre Wechselschichtdienst oder ähnlich belastende Dienste, z. B. SEK, MEK, Hubschrauberstaffel oder OPE mit regelmäßig wechselnder Arbeitszeit und regelmäßig wechselndem Einsatzorten geleistet wurde (Beschäftigungszeiten in den aufgeführten verschiedenen belastenden Bereichen sind zu addieren).
- Möglichkeit, auch künftig auf Antrag mit 60 Jahren in den Ruhestand zu treten, allerdings unter Inkaufnahme von Versorgungsabschlägen.
- Möglichkeit, auch die neue Altersgrenze um max. 2 Jahre hinauszuschieben (also bis zum 64. Lebensjahr).
- Finanzieller Ausgleich für Mehrarbeitsstunden auf dem Lebensarbeitszeitkonto, wenn diese z. B. wegen Krankheit nicht mehr vor der Pensionierung abgebaut werden konnten.
Innenminister Bouffier hat immer wieder gesagt, dass die Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf bis zu 42 Stunden bei der Lebensarbeitszeit Berücksichtigung finden muss. Mit dem jetzt vorgelegten Gesetz soll das offenbar nicht mehr gelten und das ist ein Hammer!
Die Stichtagsregelung (20 Jahre…) wird zu unvertretbaren Härten in Grenzfällen führen. Außerdem fehlt im Gesetz die Regelung, dass 40 Jahre Polizeidienst in jedem Fall dazu führen müssen, dass es bei der bisherigen Altersgrenze bleibt.
Wer das öffentliche Dienstrecht auf diese Weise reformieren will, der geht mit seinen Beschäftigten nicht ehrlich um.
Wir fordern die Regierungsfraktionen nachdrücklich auf, den eingebrachten Gesetzentwurf im Sinne der Polizeibeamtinnen- und beamten abzuändern!
gez.: Heini Schmitt (DPolG), Jörg Bruchmüller (GdP), Günter Brandt (BDK)
PM zur Lebensarbeitszeit 305.71 Kb
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DPolG im Gespräch mit Bündnis 90/DIE GRÜNEN |
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Am 22. April trafen Landesvorsitzender Heini Schmitt (li.) in Begleitung des stv. LaVo Björn Werminghaus und der Schatzmeisterin Birgit Hischer (beide nicht im Bild) mit dem innenpolitischen Sprecher der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Jürgen Frömmrich (re.), und der Referendarin für Innen und Recht, Pia Walch (Bildmitte), im hessischen Landtag zusammen.
Klassische Themen wie die Dienstrechtsreform und die Personalsituation, aber auch die jüngst erhobenen Mobbingvorwürfe und die Führungskultur wurden erörtert.
Die Fortsetzung der Gesprächsreihe wurde vereinbart.
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In dieser Ausgabe lesen Sie:
1.1 – Der Kommentar von DPolG-Landesredakteur Roland Metz
1.2 – Die DPolG-Landestarifbeauftragte informiert:
a) Umstellung der Bezüge in den TV-H
b) Änderung der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall infolge der Einführung des Tarifvertrages Hessen (TV-H)
1.3 – Spezialseminar zum Erbrecht und zu Patientenverfügungen
DI - Nr. 7 / 2010 265.95 Kb
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Änderung der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall durch die Einführung des TV-H |
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Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
im Rahmen des neuen TV-H haben sich Änderungen in den Regelungen bei der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall ergeben. Da sich zu diesem Thema immer wieder Anfragen ergeben, möchten wir hiermit die wichtigsten Details zusammen fassen:
1. Hauptsächliche Änderungen
sind, dass das Entgelt ab dem 1. Januar 2010 längstens bis zum Ende der 6. Woche fortgezahlt und der Krankengeldzuschuss statt wie bisher bis zum Ende der 26. Woche nunmehr längstens bis zum Ende der 39. Woche gezahlt wird.
Dies bedeutet:
Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung besteht für die Zeit der Arbeitsunfähigkeit grundsätzlich für alle Beschäftigten ab dem 1. Januar 2010 einheitlich längstens bis zum Ende der sechsten Woche; im Anschluss wird der Krankengeldzuschuss längstens bis zum Ende der 39. Woche gezahlt.
DPolG – wir sind die Blauen
Basisnah und immer da – DPolG
TI - Nr 1 Maerz 2010 194.59 Kb
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DPolG Landesleitung zu Gast bei Staatssekretär Rhein |
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Anfang März trafen sich Landesvorsitzender Heini Schmitt (re.), 1. stellvertr. Landesvorsitzender Uwe Rettich (nicht im Bild) und stellvertr. Landesvorsitzender Björn Werminghaus (2.v.re.) mit Staatssekretär Boris Rhein (li.) sowie seiner Referentin, Frau Müller (2.v.li.), im hessischen Innenministerium.
Zunächst besprachen sie zentrale Themen der Dienstrechtsreform und die möglichen Auswirkungen auf die Beschäftigten der hessischen Polizei. Im weiteren Verlauf ging es um die Personalsituation und hier auch um die Freisetzung von Polizeivollzugsbeamten durch Einstellung von Verwaltungsangestellten. Die gezieltere Verwendung eingeschränkt dienstfähiger Polizeivollzugsbeamten war ein weiterer Aspekt in diesem Zusammenhang.
Und schließlich wurden die aktuellen Themen ,Mobbing‘ sowie ,Führungskultur‘ innerhalb der Polizei erörtert.
Weitere Gespräche sollen folgen.
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In dieser Ausgabe lesen Sie:
1.1 – Bundesweite Realisierung des Digitalfunks verzögert sich weiter
1.2 – Für Sie nachgelesen – Thema: Jobticket in Hessen
1.3 – Tarifkompromiss 2010:
Mehr Geld! Mehr Sicherheit! Mehr Perspektive!
1.4 – Betrachten kinderpornographischer Internetseiten ist strafbar;
Grundsatzurteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts
1.5 – DPolG Frankfurt/Main beim 13. Europäischen Polizeikongress dabei
1.6 – Hinweis des DPolG-Kooperationspartners HUK-COBURG
DI-Nr. 6/2010 130.00 Kb
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